Anna Paquin

Anna Paquin
Die kanadische Schauspielerin Anna Paquin wurde am 24. Juli 1982 in Winnipeg, in der kanadischen Provinz Manitoba, geboren. Annas Vater Brian Paquin arbeitete als Sportlehrer. Ihre Mutter Mary Brophy war als Englischlehrerin tätig und stammte aus Neuseeland. Außerdem hat Anna Paquin noch zwei ältere Geschwister. Ihren Bruder Andrew und ihre Schwester Katya.
Anna Paquins Schauspielkarriere begann bereits im Alter von nur neun Jahren und kam für sie ziemlich überraschend. Als die junge Anna einige ihrer Freundinnen zum Vorprechen für eine Rolle in dem Film „The Piano“ begleitete, wurde die Regisseurin des Films, Jane Campion, auf Anna aufmerksam und zeigte sich so begeistert von ihr, dass sie ihr eine Rolle in ihrem Film verschaffte. So kam es, dass Anna Paquin unverhofft mit Stars wie Harvey Keitel und Holly Hunter drehte und als Krönung des Ganzen auch noch den Oscar in der Sparte „Best Supporting Actress“ erhielt. Mit nur elf Jahren war Anna Paquin damit zweitjüngste Oscar-Preisträgerin in der Geschichte der Oscarverleihungen.
Es dauerte allerdings drei Jahre, bis es mit „Jane Eyre“ zu einem neuen Film mit Anna Paquin kam, in dem sie ein Waisenkind spielte. 1996 folgte der Streifen „Amy und die Wildgänse“. Während der Dreharbeiten zu diesem Film ließen sich jedoch ihre Eltern scheiden. 1997 folgte eine kleine Rolle in Steven Spielbergs Sklavendrama „Amistad“. Anschließend folgte der Fernsehfilm „The Member Of The Wedding“. 1998 spielte sie gemeinsam mit Sean Penn und Kevin Spacey in „Hurlyburly“. Im Jahr 2000 folgte dann die Rolle der Mutantin Rogue in Bryan Singers erfolgreichen Blockbuster „X-Men“. Diese Rolle wiederholte sie 2003 und 2006 erfolgreich in den Fortsetzungen „X-Men II“ und „X-Men – Der Letzte Widerstand“.
Darüber hinaus spielte Anna Paquin auch erfolgreich am Theater. So wirkte sie 2001 und 2002 in den Bühnenstücken „The Glory Of Living“ und „This Is Our Youth“ mit.
2009 erhielt die Schauspielerin den Golden Globe als beste Seriendarstellerin für ihre Rolle in der TV-Serie „True Blood“.